Brandverletztenzentrum

Das Brandverletztenzentrum ist eine der intensivmedizinischen Einheiten unter anästhesiologischer Leitung in kooperativer Zusammenarbeit mit der Abteilung für Plastische Chirurgie. Um die 50 Patienten werden in der BGU Murnau pro Jahr mit meist schweren Brandverletzungen aufgenommen. Für die Behandlung stehen sechs Betten in abgetrennten Einzelbehandlungsräumen zur Verfügung.

Um den hohen hygienischen Anforderungen zu entsprechen, wird die gesamte Station isoliert und darf nur in Bereichskleidung mit entsprechenden Schutzmaßnahmen betreten werden. Die Raumtemperatur ist entsprechend hoch, damit die Patienten durch die fehlenden Hautfunktionen und schweren Brandverletzungen nicht auskühlen. 

Die Behandlung brandverletzter Patienten ist für Ärzte und Pflegepersonal psychisch und körperlich sehr anspruchsvoll. Die Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten im Brandverletztenzentrum sind speziell dafür ausgebildet, den hohen Anforderungen und den besonderen Bedürfnissen der Patienten umfassend gerecht zu werden.