Neuroradiologie

Für die Untersuchung des Nervensystems hat die Kernspintomographie (MRT, MRI) eine sehr große Bedeutung. Ergänzend zu den üblichen Untersuchungssequenzen werden in der Neuroradiologie Spezialuntersuchungen wie funktionelles MR, MR-Spektroskopie, fiber tracking und Liquorflußmessungen durchgeführt.

Die Computertomographie (CT) ist das Arbeitspferd der Radiologie. Sie wird ergänzt durch Verfahren zur Blutgefäßdarstellung und zur Perfusionsmessung, insbesondere des Gehirns. Dadurch können in der Akutsituation Patienten mit einer Durchblutungsstörung des Gehirns (Schlaganfall) oder mit einer Hirnblutung z.B. bei Aneurysma (Aussackung einer Arterie) schnell und umfassend untersucht werden. So kann ohne Zeitverlust in Zusammenarbeit mit der Neurochirurgie und der Neurologie die notwendige Behandlung in die Wege geleitet werden.

Spezialuntersuchungen wie Myelographie zur Darstellung des Spinalkanals und Angiographie zur noch genaueren Darstellung der Blutgefäße werden ebenfalls häufig in der Neuroradiologie der BG Unfallklinik Murnau durchgeführt. Die Patienten werden dafür in der Neurochirurgischen Abteilung aufgenommen und betreut.

  Leitender Arzt Neuroradiologie

Dr. med. Andreas Grillhösl

Sekretariat :
Katharina Karl

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