Windenrettung

Flexibilität und Schnelligkeit

Das Einsatzgebiet im Gebirge verläuft vom Allgäu bis zu den Chiemgauer Alpen. Die meisten Einsätze werden dabei im Bereich Lenggries, Mittenwald, Garmisch-Partenkirchen und Füssen durchgeführt.

Die Bergrettung gehört zu den anspruchsvollsten Rettungsflügen für die gesamte Crew und gelingt nur durch 100prozentige Teamarbeit. Der Windenoperator (Bordtechniker) bedient nicht nur die Winde, damit die medizinische Crew und auch Bergwachtpersonal an die richtige Stelle abgesetzt wird, er dirigiert auch den Piloten, da dieser von der Unfallstelle nichts sieht. Der Hubschrauber wird vom Piloten voll und ganz nach den Angaben des Windenoperators übers Ziel gesteuert.

Die medizinische Crew muss jeden Handgriff an der Winde beherrschen, da phasenweise wegen des Lärms keine Verständigung möglich ist. Selbst bei einem eventuellen Funkausfall ist das gesamte Hubschrauberteam in der Lage den Einsatz reibungslos weiterzuführen.

An der Hubschrauberhangar-Kletterwand trainieren die Besatzungen in Murnau die schwierige und schweißtreibende Bergung eines Verletzten aus der Bergwand. Zusätzlich gehen regelmäßig Ärzte und Rettungsassistenten auf den Bergwachtlehrgang der Bergwacht Allgäu.

Der Vorteil der hohen Flexibilität und Schnelligkeit durch die Rettungswinde wird aber nicht nur im Gebirge sondern auch bei schwierigen Bergungen im Flachland unter Beweis gestellt

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