Pressestimmen

1. Reha Symposium der BG Kliniken: Erfolgsfaktor integrierte Rehabilitation

Integrierte Rehabilitation ist das Herzstück des berufsgenossenschaftlichen Heilverfahrens der gesetzlichen Unfallversicherung in Deutschland. Sie gilt als zentraler Erfolgsfaktor in der Therapie von Patienten nach einem Arbeit- oder Wegeunfall.

Doch die Berufs- und Lebenswelt der Versicherten wandelt sich. Medizinische Fortschritte, Überalterung, Digitalisierung und moderne Hilfsmittel schaffen neue Voraussetzungen für die medizinische Rehabilitation von Unfallpatienten.

Mit dem 1. Reha Symposium der BG Kliniken haben die medizinischen Einrichtungen der gesetzlichen Unfallversicherung eine zweitägige Fachkonferenz entwickelt, um in einen direkten Expertenaustausch über aktuelle Trends, Entwicklungen und Herausforderungen in der integrierten Rehabilitation der Zukunft zu treten.

Bei der Auftaktveranstaltung am 20.-21. September 2018 in Murnau sollen daher sowohl etablierte Rehabilitationsverfahren, also auch neue Therapieansätze auf den Prüfstand gestellt und aus Sicht von Ärzten, Therapeuten und Unfallversicherungsträgern diskutiert werden.

Programm-Highlights

Rehabilitation nach komplexen Verletzungen

Die BG Kliniken sind spezialisiert auf die integrierte Rehabilitation nach schweren Arbeits- und Wegeunfällen und haben dafür besondere Rehabilitationsverfahren entwickelt. In der Sitzung werden unter anderem die Komplexe Stationäre Rehabilitation, die Hand- und die Schmerzrehabilitation genauer vorgestellt und diskutiert.

Aktuelles aus dem Reha-Management 

Acht Jahre nach Veröffentlichung des Handlungsleitfadens Reha-Management hat das Thema nichts an Aktualität verloren. In der Sitzung sollen die Ergebnisse des 2. Reha-Management Forums im Frühjahr 2018 und aktuelle Herausforderungen aus der Sicht von Unfallversicherungsträgern, BG Kliniken und D-Ärzten präsentiert werden.

Leistungsfähigkeit und Arbeitstherapie

Ein wichtiges Ziel der berufsgenossenschaftlichen Rehabilitation ist die Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit. Bleibende Unfallfolgen erschweren jedoch häufig die Rückkehr an den bisherigen Arbeitsplatz. Die Möglichkeiten der tätigkeitsorientierten Rehabilitation erlauben eine realistische Einschätzung der individuellen Leistungsfähigkeit und eine systematische Planung von Leistungen zur erneuten Teilhabe am Arbeitsleben.

Der „schwierige“ Patient - Psyche & Trauma

Jeder Arzt, Therapeut oder Reha-Manager kennt „schwierige“ Patienten. Die Gründe für eine solche Einschätzung sind vielfältig und beruhen nicht nur auf offensichtlichen körperlichen Unfallfolgen sondern oft auch auf psychischen Einflussfaktoren. Die Sitzung befasst sich mit der Frage, wie „schwierige“ Patienten dennoch professionell und erfolgreich behandelt werden können.

„Alternative“ Therapie

Gerade bei langwierigen und komplizierten Heilverläufen verlangen Patienten zunehmend nach Therapieoptionen auch außerhalb der Schulmedizin. Doch was ist sinnvoll und welche Erfahrungen haben Ärzte und Therapeuten in den BG Kliniken mit alternativen Therapieansätzen gemacht? Therapien wie Yoga, Osteopathie oder Reiki sollen hier kritisch hinterfragt und diskutiert werden. 

Mobilität nach der Rehabilitation

Wieder mobil zu werden, ist ein Hauptziel der meisten Reha-Patienten. Nach schweren Unfällen ist vor allem die individuelle Fahrtauglichkeit aber häufig nur schwer zu bewerten. Wie diese dennoch valide eingeschätzt werden kann und welche Möglichkeiten die Kfz-Hilfe dabei bietet, ist ebenso Gegenstand der Sitzung wie die Vorstellung innovativer Mobilitätshilfen.

Das vollständige Vortrags- und Workshop-Programm und die Online-Anmeldung für das 1. Reha Symposium der BG Kliniken findet sich unter: reha-symposium.bg-kliniken.de.

  Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

Lisa Schwede

Leiterin Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

  08841 48-4484 lisa.schwede@bgu-murnau.de