Pressestimmen

Coronavirus (2019-nCoV) – Information der BG Unfallklinik Murnau

Auf die Ausbreitung von Viruserkrankungen wie das Coronavirus, das derzeit für große Besorgnis in der Bevölkerung sorgt, ist die BG Unfallklinik Murnau jederzeit bestmöglich vorbereitet. Unsere sehr gute Infrastruktur ermöglicht die Versorgung von infizierten Patienten auf höchstem medizinischem Niveau. Dazu zählt eine eigene Isolierstation mit 12 Betten sowie ausreichend Isolierbetten auf den Intensivstationen, die unabhängig von den aktuellen Entwicklungen, jederzeit zur Verfügung stehen. 

Weiterhin steht ein großer Vorrat an entsprechender Schutzausrüstung zur Verfügung. Unsere Stabsstelle Hygiene, Klinische Infektiologie und Mikrobiologie ist jederzeit auf die Einlieferung von infizierten Patienten vorbereitet und kann im Bedarfsfall schnell reagieren.  

Dr. Michael Ebenhoch, Leiter der Stabsstelle Hygiene, Klinische Infektiologie und Mikrobiologie der BG Unfallklinik Murnau betont, dass man das Virus durchaus ernst nehmen sollte, es aber zum jetzigen Zeitpunkt keinen Grund zur Panik gebe. „Wir stehen in engem Austausch mit den Behörden und überwachen alle eintreffenden Nachrichten zu dem Geschehen. Alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen sind getroffen und wir sind personell, medizinisch und räumlich bestens vorbereitet. Unsere Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte sind im Umgang mit solchen Situationen sehr routiniert. Zudem wurde das Personal der Notaufnahme und auf den Intensiv- und Isolierstationen nochmals entsprechend geschult.“

Als Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung gelten die Standard-Regeln der guten Handhygiene, Husten- und Nies-Etikette sowie die Vermeidung des Kontakts mit erkrankten Menschen, da das Virus über Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten. 

Wie auch bei der Influenza-Erkrankung sind ältere Menschen und Personen mit schweren Vorerkrankungen verstärkt von schweren Verläufen betroffen. Insgesamt ist die Sterblichkeit deutlich geringer als bei MERS und SARS.

Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben (z.B. in Wuhan, China) oder Personen, die Kontakt mit einer an 2019-nCoV erkrankten Person hatten, und innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln, sollten ihre Ärztin oder Arzt aufsuchen. 

Sie haben Fragen oder Sorgen in Bezug auf das Coronavirus?

Ausführliche Hintergrundinformationen finden Sie auf der Homepage des Robert Koch Institutes 

  Pressesprecherin

Maria Mayer

  08841 48-4484 presse@bgu-murnau.de