Pressestimmen

Im Notfall zählt jede Sekunde

Patienten in der Notaufnahme der BG Unfallklinik Murnau profitieren von neuer, digitaler Serviceschnittstelle NIDA 

In der Notaufnahme ist schnelles, zielgerichtetes Handeln vor allem für schwerverletzte Patienten von großer Bedeutung. Um sich bestmöglich auf eintreffende Patienten vorzubereiten, setzt man in Murnau ab sofort auf die Digitalisierung der Datenübertragung innerhalb der Rettungskette. Dies geschieht in Form der neu etablierten Serviceschnittstelle  NIDA (Notfall-Informations- und Dokumentations-Assistent), welche die Zentrale Notaufnahme direkt mit dem lokalen Rettungsdienst und dem Zentrum für Telemedizin in Bad Kissingen verbindet. 

Die zentrale Kommunikation läuft über mobile Tablets, sogenannte NIDA Pads, welche bayerweit in allen Rettungswagen zum Einsatz kommen. Hier werden bereits während des Rettungseinsatzes Patientendaten, das Einsatzprotokoll des Rettungsdienstes, EKGs, Vitalparameter oder Bilder vom Unfallort gespeichert und über eine sichere Verbindung an die Klinik übertragen. 

Dies verschafft dem Personal der Notaufnahme wertvolle  Zeit und führt dazu, dass vorhandenen Ressourcen bestmöglich genutzt und Vorbereitungen getroffen werden können, noch bevor der Patient in der Notaufnahme eintrifft. 

Langwierige Anmeldeverfahren, zeitintensive Telefonate und natürlich auch das Fehlerpotential, welches durch unleserliche Handschriften vorhanden ist, gehören somit der Vergangenheit an: Auf einem Monitor in der Notaufnahme, dem sog. NIDA Arrivalboard, werden die anonymisierten Voranmeldedaten übersichtlich dargestellt und das Personal kann sich auf den ankommenden Patienten einstellen.

„Die Vorabinformationen, welche durch NIDA verlässlich und genau an unsere Klinik übermittelt werden, sind von großer Bedeutung, wenn es darum geht, alles perfekt für den eintreffenden Notfall vorzubereiten, so Dr. Angelika Trapp, Ärztliche Leitung der Murnauer Notaufnahme

 Neben dem Vorteil, dass die digitale Überlieferung von Patientendaten nicht nur deutlich schneller und sicherer ist, schont sie auch die Umwelt und kann- am allerwichtigsten-  Prozesse beschleunigen, die für die Versorgung von schwerverletzten und erkrankten Patienten nötig sind.

Auf dem Bild befinden sich von links nach rechts

Hr. Schreiner, Fa. ZTM

Fr. Lein, Patientenmanagement ZNA

Hr. Stephan, Wachleiter Rettungswache Murnau

Hr. Schnitzler, Pflegekraft ZNA

Hr. Reuter, OA Neurochirurgie ZNA

Fr. Trapp, Ärztliche Leitung ZNA

Hr. Schöttl, Rettungsdienst

Hr. Bauer, stellv. Wachleiter Rettungswache Murnau

Fr. Beu, Ausbildungsleitung BRK KV Garmisch-P.

Hr. Kargl, Wachleiter Rettungswache Oberammergau

Hr. Corongiu, stellv. Leiter Rettungsdienst KV Garmisch-P.

Hr. Koch, Rettungswache Murnau

Fr. Staab, Rettungswache Murnau

  Pressesprecherin

Maria Mayer

  08841 48-4484 presse@bgu-murnau.de