Pressestimmen

Weltweit einzigartig: Junge erhält neue Haut dank Gen-Therapie

Genveränderte Hauttransplantate aus eigenen Stammzellen retten Kind das Leben

Zum ersten Mal hat ein Behandlungsteam des Brandverletztenzentrums der Ruhr-Universität Bochum und des Center for Regenerative Medicine der Universität Modena einen Jungen mit großen Hautschäden erfolgreich mit Transplantaten aus genmodifizierten Stammzellen behandelt. 

Der Junge leidet an der sogenannten Schmetterlingskrankheit, einer genetisch bedingten Hautkrankheit, die rund 80 Prozent seiner Oberhaut zerstört hatte. Nachdem alle etablierten Therapien fehlgeschlagen waren, entschied sich das Bochumer Ärzte-Team für einen experimentellen Ansatz: Sie transplantierten Haut aus genmodifizierten Stammzellen auf die Wundflächen. Die Behandlung verlief erfolgreich, sodass der Junge heute, rund zwei Jahre danach, wieder am familiären und sozialen Leben teilnehmen kann. 

An der Therapie beteiligt waren vom Bochumer Universitätsklinikum Privatdozent Dr. Tobias Hirsch, Leitender Oberarzt der Klinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte am Bergmannsheil (Direktor: Prof. Dr. Marcus Lehnhardt) sowie Dr. Tobias Rothoeft und Dr. Norbert Teig, Oberärzte der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Katholischen Klinikum Bochum (Direktor: Prof. Dr. Thomas Lücke).

Die Mediziner berichten in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature“.

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Lisa Schwede

Leiterin Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

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