Indikationsprüfung

Indikationsprüfung für neue Prothesenpassteile

Die orthopädietechnische Versorgung Amputierter hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Aufgrund der heute zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten gelingt es, den Verlust der Extremität immer besser zu kompensieren. Allerdings führt dieser Fortschritt zu einem erheblichen Kostenanstieg bei der Prothesenversorgung.

Parallel zu den technischen Fortschritten steigt auch die Erwartungshaltung der Betroffenen. Insbesondere die Entwicklung elektronischer Steuerungskonzepte in Prothesenkniegelenken ermöglicht einen weitergehenden Behinderungsausgleich, auf den Versicherte einen Anspruch haben.

Die medizinische Notwendigkeit für ein solches Hilfsmittel besteht, wenn der Behinderungsausgleich nicht im gleichen Umfang mit einem kostengünstigeren und zumindest gleich geeigneten Hilfsmittel erreicht werden kann. Die Feststellung der Notwendigkeit einer teureren und fraglich besseren Prothesenversorgung ist häufig nicht einfach.

Verschiedene Kriterien können zur Bewertung herangezogen werden. Dabei sind die klinische Beobachtung bzw. die subjektive Meinung des Versicherten nur ein Bestandteil der Entscheidungsfindung. Objektive Messungen sind erforderlich, um die Indikationsstellung zur Neuversorgung nachvollziehbar zu machen. 

Die BGU Murnau bieten Kostenträgern und Versicherungen, aber auch Versicherten und Gerichten, eine sachlich fundierte Aussage hinsichtlich der medizinischen Notwendigkeit einer Versorgung mit neuen Prothesenpassteilen, die auf jahrelanger Erfahrung, standardisierten Testverfahren und objektiven Ver-suchsergebnissen basiert.

Das Konzept und der Prüfungsablauf steht als Download hier zur Verfügung.

Die Anmeldung erfolgt über das Sekretariat BG-Rehabilitation.

  Leitender Arzt BG Rehabilitation

Dr. Stefan Simmel

Sekretariat :
Gabriele Zankl

  08841 48-2250   08841 48-2963 bg-reha@bgu-murnau.de   V-Card Dr. Stefan Simmel